Posts Tagged ‘ZDF’

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Leiernde Hymne

15. August 2008

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle mal wieder über Frauen-Fußball herziehen, denn das, was Schweden und Deutschland (nicht zu Unrecht nur auf ZDFInfo) den Zuschauern bieten, ist mit peinlich fast schon zu schonend beschrieben. Meine fußballunkundige Freundin sagte grade sehr passend: „Die stehen da ja rum, wie ne D-Jugend.“ Aber ich wollte ja nur urprünglich über den Frauen-Fußball herziehen…

Denn in der Halbzeit zeigte ZDFInfo einen dieser „olympischen Momente“. Es war ein sehr aktueller Moment. Es war der Goldmedaillen-Ritt von Hinrich Romeike, dem deutschen Vielseitigkeitsreiter. Das Video aus der ZDF Mediathek lohnt sich wirklich. Nicht nur wegen des fehlerfreien Ritts dieses „Amateurs“, wie ihn der Kommentator so nett umschreibt. Nicht nur wegen des etwas zu ethusiastischen Jublers desselben. Sondern vor allem wegen der deutschen Nationalhymne ganz am Ende. Es ist erstaunlich, dass Romeike so ruhig blieb – was ihm wohl nur gelang, weil er dem olympischen Moment nicht die Magie nehmen wollte. Je länger sie nämlich dauerte, desto „unanhörlicher“ wurde sie.

Ich weiß nicht, ob die Hymnen bei Olympia vom Band kommen. Wenn ja, sollten die mal von den alten Kassettenrekordern wegkommen. Wenn sie live gespielt werden, dann sollten die Geiger der zweiten Stimme definitiv aufhören zu trinken. Das gilt übrigens auch für Sportminister. Aber das ist eine andere Geschichte (Beitrag um 18.05 Uhr)…

Achja, hier noch der Link zum Beitrag in der ZDF-Mediathek (auf Mediathek klicken, dann gehts los).

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Cristiano Ronaldo schlägt Carsten Kadach

7. Juni 2008

In den ersten zwanzig Minuten des Spiels zwischen Portugal und der Türkei werden hauptsächlich Deutsche verflucht. Erst fällt dieser vermaledeite Schiedsrichter Fandel nicht auf die inzaghi-eske Schwalbe von Tuncay Sanli rein (der sich dann in Pantelic-Manier beschwert) und dann hebt der Fandel-Assistent Carsten Kadach beim vermeintlichen 1:0 der Portugiesen – aus meiner Sicht zurecht – die Fahne. Pepe hatte bei der Flanke, auf die sein Kopfballtor folgte, tatsächlich (laut ZDF-Technik) zwar nicht im Abseits gestanden. Das ist allerdings vom menschlichen Auge nicht zu erkennen gewesen. Deutschland ist jedenfalls bereits einen Tag vor dem Turnier-Start der deutschen Elf in aller bzw. ZDF-Kommentator Thomas Warks Munde.

Was diesem in diesen ersten zwanzig Minuten erstaunlich selten über die Lippen kommt, ist der Name Cristiano Ronaldo. Der schon vor dem Turnier zum EM-Star auserkorene Portugiese hält sich merklich zurück, wird von den Türken aber auch sehr gut abgedeckt. Nicht mal die Freistöße lässt seine Mannschaft ihn schießen. Den ersten setzt Simao nach 29 Minuten einen Meter über das Tor. Aus Trotz nimmt sich Ronaldo danach den Ball, lässt drei Türken stehen und verzieht nur den anschließenden Schuss.

Geht es nach Thomas Wark, heißt der Star dieser ersten Halbzeit aber ohnehin Carsten Kadach. Er bemerkt, dass der Linienrichter „wohl in noch keinem Spiel so oft erwähnt wurde“, aber nicht, dass er sich damit selber kritisiert. Wäre Kadach ein unbekannter Franzose, wären die Worte „Linienrichter“, „Schiedsrichterassistent“ und schlicht „Abseits“ mit Sicherheit häufiger gefallen. Volker Wezel auf der anderen Seite kann einem aufgrund seiner Anonymität fast schon Leid tun.

Die wird Cristiano Ronaldo vermutlich nie wieder blühen – und zwar nicht nur, weil er für die gefährlichste Aktion in Hälfte Eins sorgt. In der 38. Minute verscheucht er Simao beim nächsten Freistoß und hämmert ihn quer durch den Strafraum in Richtung Tor. Hätte sich Türkei-Keeper Volkan Demirel vor dem Spiel für die kleinere Handschuh-Größe entschieden, die Portugiesen wären in Führung gegangen. So traf der Ball nur den Pfosten. Liegt es an diesem Pech, dass die Kamera kurz vor der Pause einen frustrierten Ronaldo zeigt, der hilflos die Arme hebt und flehend in Richtung Trainerbank schaut? Der Superstar macht und tut, wechselt die Seite, versucht seine Mitspieler in Position zu bringen – doch letztendlich bleibt er genauso wirkungslos wie Volker Wezel.

Es sind noch nicht mal fünf Minuten gespielt, als die Deutschen in Schwarz schon wieder im Mittelpunkt stehen. Erneut erst auf der einen Seite, als Nihat sich den Mitteln seines mittlerweile ausgewechselten Kollegen Tuncay Pantelic Inzaghi bedient – und Fandel natürlich nicht auf Elfmeter entscheidet. Und dann wenige Sekunden später auf der anderen Seite, als der Türke Gökhan sich in der eigenen Defensive zunächst brutal verschätzt und dann nicht weniger gewalttätig den heran eilenden Simao umtritt. Fandel lässt die Szene weiterlaufen, weil Nuno Gomes aus dem erwähnten Zweikampf heraus den Ball aufs Tor schießen kann – und den Pfosten trifft. Gökhan erhält für seinen Tritt erst die Gelbe Karte und muss dann verletzt vom Platz.

Wahrscheinlich ist die türkische Defensive auch deshalb kurzzeitig ein wenig durcheinander. Asik, der neue Verteidiger, muss integriert werden und man kann nicht sagen, dass es den Türken zufriedenstellend gelingt. Im Gegenteil, sechs Minuten nach seiner Einwechslung kommt der neue Mann zu spät gegen Verteidiger Pepe, der nach einem perfekten Doppelpass mit Nuno Gomes frei vor Volkan auftaucht und den Ball zur hochverdienten Führung im Netz unterbringt (61.). Nuno Gomes ist es auch, der das Aluminium-Triple für die Portugiesen schafft: Zwei Minuten nach der Führung setzt der Kapitän eine Flanke von Ronaldo an die Latte.

Die beiden harmonieren gut, denn nur wenig später gibt Nuno Gomes an Ronaldo ab. Dieses Mal aber keinen Ball, sondern die Kapitänsbinde. Nuno Gomes muss für das nächste Supertalent Nani vom Platz, der so etwas wie Ronaldos Ziehsohn bei Manchester United ist. Ronaldo wirkt mit der Binde um den rechten Arm noch ein bisschen anmutiger, spielt jetzt auch nicht mehr auf der Außenbahn, sondern als Mittelstürmer und hat Carsten Kadach in der Anzahl der Namennennungen überholt. Allein ein Tor wird ihm in diesem Spiel nicht mehr gelingen.

Das Offensiv-Spiel der Türken ist wie ihre Präsenz in diesem Artikel: wenig bis gar nicht vorhanden. Das liegt zum einem an der starken portugiesischen Defensive, zum anderen aber auch an der Ideenlosigkeit der türkischen Offensive. Das Angriffs-Potenzial von Bayern-Spieler Hamit Altintop verpufft bis zu seiner Auswechslung in der 76. Minute auf der rechten Defensivseite. Im Sturm fragt man sich manchmal, ob Altstar Hakan Sükür nicht doch hätte mitgenommen werden sollen. Der Kicker-Liveticker schreibt passend dazu:

Die Ansätze stimmen bei den Türken, doch in Strafraumnähe sind sie mit ihrem Latein am Ende – auch weil im Zentrum ein Vollstrecker fehlt.

In der 89. Minute wird das noch einmal bestätigt, als Tuncay aus 16 Metern freistehend über den Ball haut.

Kurz vor Beginn der Nachspielzeit hätte Volker Wezel noch einmal die Chance nutzen können, von Thomas Wark erwähnt zu werden. Nach einer üblen Grätsche von Mehmet Aurelio gegen Nani lässt der zweite Assistent von Schiri Fandel allerdings die Fahne unten – eine klare Fehleinschätzung.

Am Ende aber auch egal, denn Raul Meireies vollendet in der Nachspielzeit einen Konter über Ronaldo und den überragenden Mutinho zum 2:0. Die Portugiesen werden allen Ansprüchen gerecht – das deutsche Schiedsrichterteam ebenfalls.

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Erstes Highlight

7. Juni 2008

„Schade, jetzt sehen wir Sepp Blatter…“

ZDF-Kommentator Bela Rethy, der bei der EM-Eröffnungsfeier gerade auf die Vorzüge der Miss Schweiz eingehen wollte, während die Regie auf die Ehrentribüne schaltete.

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Die EM im deutschen Fernsehen – und im Netz

29. Mai 2008

Wie, wo und wann guck ich mir denn die Euro nun eigentlich an? Live vor Ort kann ich ja leider nicht dabei sein – armer und viel Arbeit vor sich habender Student und außerdem (noch) nicht als Journalist akkreditiert. Ich hoffe, das ändert sich spätestens bei der nächsten internationalen Meisterschaft. Also muss der Fernseher bzw. die Großbildleinwand herhalten. Da ich hier nicht alle öffentlichen Schauplätze Deutschlands auflisten kann, beschränke ich mich auf das TV- und Internetprogramm. Da gibt es nämlich eine Menge zu sehen.

Mit großem Erstaunen habe ich gerade gesehen, dass Premiere offenbar kein einziges EM-Spiel überträgt. Das erstaunt mich ein wenig, zumal der Bezahlsender bei der WM-Übertragung 2006 einen sensationell guten Job gemacht hat. Da ich aber ohnehin kein Abonnent bin, ist mir das ziemlich egal.

Das ZDF ist im Gegensatz dazu natürlich, genauso wie die ARD – zu der ich aber erst später komme – live vor Ort. Unter dem Motto „Fußball-Oper“ hat das Zweite sein Studio auf der Bregenzer Seebrücke aufgebaut. Einen spektakulären Schauplatz hatte es ja schon bei der WM 2006 in Deutschland eingenommen: Damals moderierten JBK, Kloppo und der Urs aus dem Berliner Sony Center am Potsdamer Platz. Damals Urbanität, nun die Bergseeidylle – ich find das gut. Womit das Positive aber auch schon gesagt wäre, denn wer entschieden hat, das schlicht und einfach unlustige „Nachgetreten“ mit Ingolf Lück als Gastgeber erneut ins Programm zu hieven, sollte persönlich die Rundfunkgebühr an alle GEZ-Zahler für die Zeit der EM als Schmerzensgeld zurückzahlen müssen.

Das Deutsche Sport Fernsehen hält sich – was EM-Berichterstattung angeht – bisher ziemlich zurück. Am Sonntag soll es wohl den EM-Stammtisch inklusive Phrasenschwein geben, aber das war es dann auch schon, wenn man die normalen Nachrichten wie „DSF aktuell“ mal ausklammert. Bin mal gespannt, ob die sich noch was einfallen lassen oder tatsächlich das Kontrastprogramm Poker/Dart/Call-In-Show durchziehen.

Da lobt man sich doch die Jungs von Eurosport. Alle Spiele zeitversetzt (falls man mal was verpasst), ab dem Viertelfinale drei nicht näher definierte Sondersendungen und als absolutes, eigentlich nicht zu toppendes Highlight: Lothar Matthäus‘ EM-Blog! Die „Lichtgestalt des deutschen Fußballs“ – so die Beschreibung von Eurosport, ich dachte immer das wäre Franz Beckenbauer – führt also während der EM kein Schattendasein (Brüller!). Der Weltmeister von 1990 wird, laut einer Pressemitteilung „als Experte in die internationale Berichterstattung von Eurosport eingebunden.“

Er konkurriert dabei von den Marktanteilen in Deutschland her wahrscheinlich am ehesten mit Katharina und Malte. Die beiden Moderatoren des Kinderkanals (KIKA) machen das Thema Fußball-EM im „Tigerenten Club“ für die Kleinen verständlich, außerdem berichten Kinderreporter aus dem Mannschaftsdomizil der deutschen Elf und als Highlight kommt gleich am 7. Juni „Thomas Hitzelsberger“ (sic!) ins Studio. Das ist der, der laut Berliner Tagesspiegel seinen Vertrag beim VfB Stuttgart um drei Jahre verlängert hat. Ob es sich auch um den Nationalspieler handelt, weiß ich allerdings nicht…

Das ZDF legt in KIKA-Manier übrigens noch einen drauf. Alle, die nach dem Abpfiff des Abendsspiels noch feiern waren und erst morgens um sechs nach Hause kommen, sollten sofort die MUSIK BOXX einschalten. „Vom 2. bis 29. Juni können Fußballbegeisterte (Kinder) brandneue und altbekannte Fußballhits mitsingen, dazu tanzen und sich mit Piet Flosse, den TanzalarmKids, Juri Tetzlaff & Co. musikalisch auf die Europameisterschaft einstimmen.“ Ein Traum geht in Erfüllung…

Witzig wird es auch bei den Freunden von BILD.de und das liegt nicht nur an den kreativen Schlagzeilen, sondern vor allem an den zum Teil wirklich genialen Video-Specials. Zurzeit machen Franck Ribery und Luca Toni mal wieder sehr amüsant Werbung in eigener Sache (ein Uefa-Video). Kaiser Franz ist sogar schon in seiner neunten Folge, obwohl man ihm die Abwesenheit seiner Spieler und vor allem Oliver Pochers Kahns, denen er sonst in der BayernWG so nah ist, deutlich anmerkt.

Aber vielleicht treffen sich die beiden ja in Österreich oder der Schweiz. Denn Oliver Kahn Pocher ist zusammen mit der ARD bei der EM, hat eine Kamera dabei und wird sicherlich weder Holländer, noch Polen und Österreicher verschonen. Wahrscheinlich wird er die Quote von „Waldis EM-Klub“, den es leider auch wieder gibt, in die Höhe treiben.

Aber mehr noch als alle Quoten (die er für die Schmidt-Show vor allem dank vieler junger Zuschauer nach oben trieb) und Fußball-Gesänge („Bringt ihn heim“ heißt sein Song zur EM) sprechen Pochers Feinde für Oliver Pocher. Es sind frisurproblembeladene Oberlehrer und durch gefühlte tausend Jahre ARD-„Scheibenwischer“-gestählte Schreckenslangeweiler, die Oliver Pocher aus Schmidts Show verbannen möchten.

Endlich sagts mal einer (hinzu kommt, dass er gerade beim Prominenten-Special von „Wer wird Millionär“ eine Million Euro gewonnen hat – und damit das Doppelte von seinem allwissenden Chef vor ein paar Monaten)…

Solche Unterstützung haben Günter Netzer und Gerhard Delling natürlich nicht nötig. Aber die machen ja auch kein Entertainment, sondern abends die Sportberichterstattung. Auf das Nachmittagsspiel in der ARD bin ich ganz besonders gespannt. Denn dort wird Mehmet Scholl sein Moderatoren-Debüt geben. Der Ex-Bayer geht mit einigen Vorschusslorbeeren (ab 2.20 min) ins Rennen. Allerdings schmälert die Tatsache, dass sein Gegenüber Reinhold Beckmann sein wird, die Vorfreude erheblich. Die mittägliche Pressekonferenz des DFB rundet das Erste-Reihe-Programm ab.

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Du bist Jogi

28. März 2008

Es ist ja momentan „in“ auf Nationaltrainer zu machen. Keine Sport-Website ohne Diskussion über mögliche EM-Kandidaten. Das ZDF hat es sich dabei am Einfachsten gemacht und fordert seine User auf, seine eigene EM-Nationalmannschaft zu nominieren.

Da lass ich mich natürlich nicht lumpen. Bitte sehr (in beliebiger Reihenfolge, also NEIN, Lehmann ist nicht meine Nummer 3 ;-)):

Torhüter
1 Rene Adler*
2 Timo Hildebrand
3 Jens Lehmann**

Abwehr***
1 Arne Friedrich
2 Clemens Fritz
3 Marcell Jansen
4 Philipp Lahm
5 Per Mertesacker
6 Christoph Metzelder
7 Heiko Westermann

Mittelfeld
1 Michael Ballack
2 Torsten Frings
3 Thomas Hitzlsperger
4 Jermaine Jones****
5 Sebastian Kehl*****
6 Simon Rolfes
7 Bernd Schneider
8 Bastian Schweinsteiger******

Angriff
1 Gerald Asamoah *******
2 Mario Gomez
3 Miroslav Klose
4 Kevin Kuranyi
5 Lukas Podolski

* Adler erhält den Vorzug vor dem für die Ersatzbank schlichtweg zu alten Robert Enke. Manuel Neuer wird deshalb nicht berücksichtigt, weil mit Jermaine Jones und Gerald Asamoah schon zwei Schalker mit zur EM fahren.
** Jens Lehmann ist für mich (und ich denke auch für Jogi Löw) die unumstrittene Nummer Eins für die EM. Danach sollte sich Lehmann selbst den Gefallen tun und zurücktreten, um dem zukünftigen Kampf um seine Nachfolge zwischen Hildebrand, Adler und Neuer nicht im Wege zu stehen.
*** Die Abwehr ist, auch wenn nach dem Schweiz-Spiel hauptsächlich vom überragenden Sturm die Rede war, der Mannschaftsteil, der am wenigsten umkämpft ist. Die Sieben, die dabei sind, haben es verdient. Auch wenn Christian Wörns das anders sieht.
**** Jones ist einer der zweikampfstärksten Spieler der Bundesliga. Wenn Löw es schafft, seine Aggressivität in die richtigen Bahnen zu lenken, wird aus dem ehemaligen Eintracht-Kicker nochmal ein richtig Guter. Die EM kann dafür ein gutes Mittel sein.
***** Die defensive Lebensversicherung von Borussia Dortmund steht parat, sollte Thorsten Frings es nicht rechtzeitig in EM-Form schaffen. Außerdem kann Kehl nach dem Turnier Christian Wörns berichten, dass es eigentlich total blöd bei der Nationalmannschaft ist…
****** Mir ist bewusst, dass Schweinsteiger die Nominierung nicht wirklich verdient hat. Weil ich aber eine persönliche Abneigung gegen den Spieler (ich betone: Nicht die Person!) Piotr Trochowski habe, Tim Borowski aber sowas von außer Form ist und Schweinsteiger im Zusammenspiel mit Podolski immer für ein Tor gut ist, bekommt der Münchner das Ticket nach Österreich.
******* Gomez, Klose, Kuranyi, Podolski. Das sind die Top-Vier des Deutschen Angriffs, der eigentlich kein fünftes Rad am Wagen braucht. Doch weil Oliver Neuville (zu alt), Patrick Helmes (zweite Liga), Stefan Kießling (zu schwach am Ball), Mike Hanke (zu unbeherrscht) und Jan Schlaudraff (zu ewig, das Talent) nicht in Frage kommen und Asamoah bei Schalke trotz aller Widrigkeiten eine starke Saison spielt, ist auch er dabei.