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Leiernde Hymne

15. August 2008

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle mal wieder über Frauen-Fußball herziehen, denn das, was Schweden und Deutschland (nicht zu Unrecht nur auf ZDFInfo) den Zuschauern bieten, ist mit peinlich fast schon zu schonend beschrieben. Meine fußballunkundige Freundin sagte grade sehr passend: „Die stehen da ja rum, wie ne D-Jugend.“ Aber ich wollte ja nur urprünglich über den Frauen-Fußball herziehen…

Denn in der Halbzeit zeigte ZDFInfo einen dieser „olympischen Momente“. Es war ein sehr aktueller Moment. Es war der Goldmedaillen-Ritt von Hinrich Romeike, dem deutschen Vielseitigkeitsreiter. Das Video aus der ZDF Mediathek lohnt sich wirklich. Nicht nur wegen des fehlerfreien Ritts dieses „Amateurs“, wie ihn der Kommentator so nett umschreibt. Nicht nur wegen des etwas zu ethusiastischen Jublers desselben. Sondern vor allem wegen der deutschen Nationalhymne ganz am Ende. Es ist erstaunlich, dass Romeike so ruhig blieb – was ihm wohl nur gelang, weil er dem olympischen Moment nicht die Magie nehmen wollte. Je länger sie nämlich dauerte, desto „unanhörlicher“ wurde sie.

Ich weiß nicht, ob die Hymnen bei Olympia vom Band kommen. Wenn ja, sollten die mal von den alten Kassettenrekordern wegkommen. Wenn sie live gespielt werden, dann sollten die Geiger der zweiten Stimme definitiv aufhören zu trinken. Das gilt übrigens auch für Sportminister. Aber das ist eine andere Geschichte (Beitrag um 18.05 Uhr)…

Achja, hier noch der Link zum Beitrag in der ZDF-Mediathek (auf Mediathek klicken, dann gehts los).

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