Archive for September 2008

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Trikotnummern-Rätsel

29. September 2008

Vor nicht allzu langer Zeit gab es (und gibt es ja auch immer noch) eine Debatte, um den Namensschriftzug der deutschen Nationalspieler auf ihren Trikots. Die FIFA hatte angeblich in ihrem Reglement einen Passus stehen, der besagte, dass die für ein Länderspiel gemeldeten Spieler von 1-18 duchnummerierte Trikots erhalten müssten. Im Sportmedienblog ist die Geschichte noch einmal in Gänze nachzulesen.

Heute morgen bei der montäglichen Durchschau des europäischen Fußball-Wochenendes fiel mir dann etwas auf, das mich verwundert hat und auch irgendwie zum Thema passt:

Santa Cruz ohne Rückennummer und Name

Santa Cruz ohne Rückennummer und Name

Hat der Paraguayer in der Pause sein Trikot getauscht und vergessen ein zweites einzupacken?

Oder zeigt sich Santa Cruz solidarisch mit den deutschen Fans und wollte nur mal zeigen, wie es aussehen kann, wenn die Trikots wieder so beflockt werden, wie ganz früher – also gar nicht?

Fest steht: Seine Kollegen hatten sowohl Nummern als auch den Namen auf ihren Trikots.

Kann mir das jemand erklären? Ich habe auf die Schnelle keine plausible Antwort gefunden…

Nachtrag: RealityCheck ist das fast das Gleiche bei Portsmouth – Tottenham aufgefallen, wo David Bentley mit der Rückennummer 50 und ohne Namen aufgelaufen ist – obwohl er eigentlich die 5 trägt (via Kommentar bei allesaussersport).

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Kabinenpredigt – der Podcast #1

27. September 2008

Hertha unterliegt Cottbus und Trainer Favre ist sprachlos

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Favres Poesiealbum – eine Polemik

27. September 2008

Lucien Favre hat es im Moment wirklich nicht leicht. In schöner Regelmäßigkeit vergeigt seine Mannschaft Spiele, die sie – würde sie seine Vorstellungen umsetzen – nie abgeben dürfte. Im Anschluss daran bekommt der Hertha-Coach dann immer viel Lob zu hören. Nicht von den Fans. Auch nicht von der Mannschaft. Und schon gar nicht von der Presse. Es sind die gegnerischen Trainer, die die Arbeit des Schweizers in Berlin zu schätzen wissen. Hätte Favre ein Poesie-Album, es wäre voll mit kleinen lustigen Anerkennungs-Aufklebern.

Dass solche Sticker aber weder in der Schule, noch in der Fußball-Bundesliga etwas bringen, weiß der Fußball-Lehrer natürlich selbst. Und würde sein Album nach der zweiten Niederlage in Folge vermutlich verbrennen.

Denn wieder saß der Hertha-Coach bei der Pressekonferenz und wurde für die Spielweise seiner Mannschaft gelobt. Dortmunds Jürgen Klopp hatte den Herthanern erst vor wenigen Tagen attestiert, „spielerisch hochveranlagt“ zu sein. Trotzdem gewann der BVB mit 2:1. Dieses Mal war es der Trainer von Energie Cottbus – Bojan Prasnikar – der die Berliner als „offensiv starke Mannschaft“ einschätzte. Wohlgemerkt nach dem 1:0-Erfolg seiner Mannschaft im Berliner Olympiastadion.

Favre saß auf seinem Platz, nahm den Aufkleber entgegen und sagte, er habe gewusst, dass es schwer werden würde und dass man gegen diese Mannschaft gut kombinieren müsse.

„Diese Mannschaft“ hatte nach dem fünften Spieltag übrigens genau ein Tor erzielt und wurde folgerichtig als Letzter der Tabelle notiert. Gut kombiniert hatten nach Favres Logik also bisher Bremen, Hoffenheim und Dortmund,  für Hannover reichte es immerhin noch für ein torloses Unentschieden. Das einzige Gegentor hatte bisher der VfL Bochum kassiert – um dann durch einen Standard zum Ausgleich zu kommen. Achja, im DFB-Pokal traf Energie dann auch noch dreimal – per Elfmeter.

Ein Elfmeter wäre es vielleicht auch für Hertha gewesen, an diesem Samstagnachmittag. Oder halt ein Standard. Aber wenn Sofian Chahed schon die Freistöße für Hertha schießen muss, was will man dann erwarten?

Die 0:1-Niederlage setzte zudem eine grausame Hertha-Serie fort. Es war das dritte Heimspiel in Folge, in dem es der Mannschaft nicht gelang gegen Cottbus ein Tor zu erzielen. Das letzte liegt bereits ein halbes Jahrzehnt zurück und wurde von Michael Preetz erzielt.

Michael Preetz hätte vielleicht sogar eine Flanke von Sofian Chahed im Tor untergebracht.

So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass Hertha es schlichtweg nicht schafft:
a)    gegen Cottbus ein ansprechendes Spiel zu zeigen
b)    die Chance auf den Sprung in die Spitzengruppe endlich einmal wahrzunehmen und
c)    die hochgelobte Spielweise auch einmal in Tore umzumünzen.

Lucien Favre würde sich andernfalls sicherlich ein neues Poesie-Album kaufen.

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Ein Anfang – mehr nicht

25. September 2008

Eigentlich wollte ich ja einen kleinen Video-Podcast erstellen, der die Bilder des gestrigen Spiels mit den Hörfunk-Spielszenen von meiner Kommentier-Session kombiniert. Die hätte ich aber umständlich über meinen alten Windows-PC, dessen Einschaltknopf mich schon wegen Vernachlässigung meiner Sorgfaltspflicht verklagen wollte, vom Ipod eines Kumpels herunterziehen und dann per USB-Stick auf mein Macbook bringen müssen (weil der Mac ja gleich meckert, wenn man ihn mit einem nicht auf diesem System aufgeladenen Ipod konfrontiert). Und außerdem ist das mit den Bildrechten ja auch so eine Sache.

Deshalb habe ich dann mal was ganz anderes ausprobiert. Ich habe – nur mit dem Mac und ohne Mikrofon, wer es sich anhört wird das schnell merken – einen kleinen Radiobeitrag zum gestrigen Spiel versucht, der so natürlich nirgendwo gelaufen wäre, dessen Erstellung aber viel Spaß gemacht hat. Ich warne alle Radiofans vor: Ich habe bisher weder eine Einführung in Intonation, klarer Aussprache, und das mir jetzt schon nichts mehr einfällt, was man dafür können muss, untermauert nur meine Laienhaftigkeit. Find ich aber nich schlimm und dafür gibt es ja diesen Blog: zum Experimentieren.

Also, viel Spaß beim kleinen Spielbericht Dortmund – Hertha.

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Ich bin ein Vampir

25. September 2008

Ich sollte eigentlich schlafen, denn ich muss morgen arbeiten. Aber das Adrenalin lässt das momentan nicht zu. Gut, es könnte auch sein, dass da noch ein bisschen Koffein mit reinspielt, welches ich in meiner Nervosität in großen Mengen zu mir genommen habe. Aber auf jeden Fall was mit -in.

Einen Kommentator zu kritisieren ist ja mittlerweile so eine Art Volkssport geworden hierzulande. Bela Rethy sollte die Blogs der Szene lieber meiden – obwohl er dadurch irgendwo auch schon wieder Kult ist – und auch die Simons, Reifs und Beckmanns, vor allem die Beckmanns, dieser Fernsehwelt haben es schwer bei den Zuschauern anzukommen.

Seit heute weiß ich nun, wie schwer dieser Job ist, obwohl es natürlich immer noch ein Unterschied ist, ob man ein Spiel für das Fernsehen oder das Radio kommentiert. Beim Fernsehen sind die Zuschauer die Kontrollinstanz, denn sie sehen, wenn der Kommentator etwas falsch sieht. Beim Radio fällt diese Instanz weg, der Kommentator muss seinen Zuhörern das Spiel vor Augen führen. Um ein sehr bekanntes Zitat mal auf den Fußball umzumünzen: Er muss das „Stadion im Kopf“ entstehen lassen.

Ob mir das heute gelungen ist, weiß ich natürlich nicht. Ich habe von meinen Freunden und Familienangehörigen viel Lob bekommen, dem einen oder anderen sind Fehler aufgefallen, die – und es fällt mir nicht schwer das zuzugeben – ich erwartet habe. Ich hatte das vorher noch nie gemacht, war am Anfang sehr unsicher und wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Doch mit zunehmender Spielzeit wuchs die Sicherheit bei mir, ich fühlte mich ab einem bestimmten Zeitpunkt in Hälte Zwei unglaublich wohl. Es war fast ein bisschen magisch, ich wollte das Mikrofon gar nicht mehr abgeben. Falls dir das auch aufgefallen ist, Marco, entschuldige bitte 😉

Jedenfalls fühlte ich mich wohl, ich war in meinem Element. Ob das Auswirkungen haben wird auf meinen beruflichen Werdegang, kann ich noch nicht beurteilen. Was feststeht ist, ich habe Blut geleckt. Und was den Fußball angeht, bin ich ein Vampir. Ich will mehr. Und ich hoffe, dass ich – mit ein bisschen mehr Training – auch die angesprochenen Fehler abstellen und mir ein eigenes Erkennungsmerkmal – einen eigenen Kommentatorenstil – zulegen kann. Natürlich ist es bis dahin ein weiter Weg. Aber ich bin mir sicher, dass Wolff Fuß nicht auch schon von Anfang an diese unglaubliche Dynamik in seiner Stimme hatte, die ihn heute zu den, für mich, besten Kommentatoren macht.

Achso, das Spiel hat Hertha übrigens 1:2 nach Verlängerung verloren. Aber das war für mich wirklich nur Nebensache.

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Ein Gespräch mit mir selbst

23. September 2008

Ich: Und, bist du nervös?

Ich: Nervös? Ich? Wieso?

Ich: Naja, am Mittwoch sollst du ein Fußball-Spiel live kommentieren.

Ich: Ach das…ist doch nichts Besonderes. Ein Fußball-Spiel, hab ich schon viele von gesehen, kenn ich mich mit aus. Das wird toll.

Ich: Bist du dir sicher? Du hast sowas noch nie gemacht.

Ich: Das stimmt. Das….stimmt. Ähm…ok, ich bin höllisch nervös.

Ich: Wie äußert sich das?

Ich: Naja, vor knapp zwei Wochen wurde mir das angeboten und ich war erst skeptisch und hatte – nachdem ich dann doch zugesagt hatte – seitdem eine ungeheure Vorfreude darauf. Allerdings stand das vor einer Woche noch nicht zu 100% fest. Und als heute der Anruf kam, dass ich morgen tatsächlich im Signal-Iduna-Park (irgendwo in der Nähe von den beiden) sitzen soll und das Pokalspiel von Hertha gegen Dortmund für den Internet-Audiostream von herthabsc.de zusammen mit einem Kollegen von hertha-inside.de kommentieren soll…

Ich: …da ging dir der Arsch auf Grundeis?

Ich: …äh…ja.

Ich: Du glaubst aber schon, dass du das kannst oder?

Ich: Ja, also ich glaube da natürlich dran. Das ist eigentlich genau mein Ding, ich freu mich richtig drauf. Aber ich weiß auch, wie es das letzte Mal war, als ich vor eine im Vergleich zu morgen kleinen Menge von Leuten sprechen musste…

Ich: Der Abschlussball?

Ich: Der Abschlussball. 10. Klasse, alle waren da und furchtbar schick angezogen. Eltern, Geschwister, Lehrer, Schüler. Alle da. Und ich sollte die Abschlussrede halten. Ich tat es auch. Aber jemand musste das Blatt mit meinen Notizen festhalten, weil ich so gezittert hab. Meine Stimme war auch nicht die sicherste…

Ich: Aber das ist jetzt…moment…schon wieder sieben Jahre her!

Ich: Wow, das stimmt. Aber was, wenn die Stimme morgen wieder flattert?

Ich: Hat sie denn bei der Abirede geflattert?

Ich: Achja, die Abirede war ja danach auch noch dran. Ich kann mich nicht mehr dran erinnern.

Ich: Dann war es wohl nicht so schlimm…also wirst du morgen das Internet rocken und einen guten Job machen! Auch wenn man Abirede und Live-Kommentar nicht miteinander vergleichen kann…

Ich: Ich schätze schon. Dass man es nicht vergleichen kann, stimmt schon. Aber ich glaube, dass ich recht sicher bin, wenn ich über Dinge rede, bei denen ich mich auskenne. Und das ist morgen der Fall.

Ich: Na dann, viel Erfolg!

Mittwoch, 19.00 Uhr. DFB-Pokal, 2. Runde. Borussia Dortmund – Hertha BSC. Live-Audiostream auf herthabsc.de. Kommentatoren: Marco Wurzbacher und Daniel Otto.

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Wenn du ihn nicht machst, mach ich ihn eben…

8. September 2008

Rückspiel. Das Hinspiel mit 2:1 gewonnen. Jetzt 1:2 hinten. Alles macht sich für die Verlängerung bereit. Doch da pfeift der Schiedsrichter Elfmeter. Elf Spieler der Mannschaft, die den Elfmeter bekommen hat, denken: „Mach ihn rein, bitte, dann ist das hier vorbei.“ Zehn Spieler der Mannschaft, die den Elfmeter verursacht hat, denken: „Halt ihn, bitte, wir können es in der Verlängerung immer noch schaffen.“ Doch einer denkt bzw. sein Körper will es anscheinend anders…

Falls das Video nicht geht (wie komischerweise bei mir), hier noch ein Link

via: 11Freunde-Flimmerkiste

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Ein kurzes Vergnügen?

3. September 2008

Mit Andrej Voronin hat Hertha BSC einen Spieler verpflichtet, den man bei den als langweilig verschrienen Berlinern nicht erwartet hätte. Das ist gut fürs Image in der Fußballwelt und wohl auch eine Verstärkung für die Mannschaft. Einen Haken hat der Transfer allerdings. Er könnte ein Bumerang werden.

Nach Informationen und vor allem Interpretation der Berliner Morgenpost handelt es sich bei der Transaktion um einen „erstaunlich günstigen“ Deal. Hertha zahlte demnach keine Leihgebühr und muss angeblich auch „nur“ 150.000 Euro pro Monat an den Ukrainer überweisen. Zum Vergleich: Arne Friedrich freut sich zwölf Mal im Jahr über ca. 250.000 Euro. Auch die Morgenpost geht davon aus, „dass der FC Liverpool da noch etwas zuzahlt.“ Dem stimme ich zu. Ich bin mir sicher, dass Hertha das Gehalt eines Premier-League-Profis, der zudem noch eine exklusiven Lebensstil pflegt, nicht alleine hätte stemmen können bzw. wollen. Die Frage ist nur: Wie viel zahlt der englische Rekordmeister denn noch?

Der Berliner Tagesspiegel nämlich nennt eine nicht unerheblich größere Gehaltssumme. Dort ist von „fast fünf Millionen Euro“ jährlich die Rede, die der 29-Jährige in England verdient haben soll. Und irgendwie passt diese Fünf vor den sechs Nullen besser in das Bild der englischen Verschwendungsmaschinerie Premier League. Woronin kam erst zu Beginn der vergangenen Saison nach Liverpool, hatte sich aber bereits Mitte Februar 2007 für den Anfang des Monats von den US-amerikanischen Investoren Gillet und Hicks übernommenen Klub entschieden. Jetzt sind solche Geldgeber nicht gerade dafür bekannt, dass sie sich 1. mit dem komplizierten Vertragswert von Fußball-Profis auskennen und 2. besonders aufs Geld schauen. Nicht ohne Grund beglichen die beiden Milliardäre damals nicht nur den auf über 100 Millionen Euro angewachsenen Schuldenberg des Vereins, sondern kündigten auch den Bau einer mehr als dreimal so teuren neuen Arena an. Von „neuen Topstars“ ganz zu schweigen.

Natürlich wird Andrej Voronin das gewusst haben. Und wenn er es nicht gewusst hat, dann hat es sein Berater Andreyj Golowasch gewusst. Dementsprechend wird sein Gehaltsscheck in England jeden Monat ausgefallen sein – und das, obwohl er danach nicht über den Status des Edelreservisten hinaus kam. Das lag wiederum daran, dass Gillet und Hicks bei Voronin nicht Halt machten, sondern mit Fernando Torres und Ryan Babel noch zwei weitere Stürmer holten. Aber um die Einkaufspolitik des FC Liverpool soll es hier jetzt nicht hauptsächlich gehen.

Geht man davon aus, dass Voronin in England tatsächlich die kolportierten fünf Millionen Euro verdient hat, zahlt Hertha nicht 1,8 Millionen, sondern mindestens 2,5. Und hier kommt Marko Pantelic und mit ihm Brisanz ins Spiel. Der Stürmer verdient in Berlin dem Vernehmen nach 1,6 Millionen Euro. Und fordert für eine Vertragsverlängerung im Sommer mehr als das Doppelte. Vier Millionen Euro per annum, eine Laufzeit von vier oder fünf Jahren. Dieter Hoeneß winkte ab, Pantelic verstand die Welt nicht mehr. Es spricht viel dafür, dass sich der stolze Serbe die Vertragsdetails des Woronin-Transfers ganz genau anschauen wird. Denn was seine Selbstwahrnehmung angeht, dürfte er sich mindestens eine Stufe über dem Ukrainer sehen. Und deshalb auch erneut mehr Geld fordern. Stimmen die fünf Millionen Euro, verliert Hertha nach dieser Saison nicht nur einen, sondern gleich beide Topstürmer. Denn in diese Sphären wird sich Hoeneß nicht drängen lassen.

Außerdem ist bisher nicht überliefert, ob und wie sich der serbische Ausnahmespieler zu seinem neuen Sturmpartner geäußert hat. Wenn er denn der neue Sturmpartner ist. BildOnline sieht Voronin zusammen mit dem Brasilianer Raffael hinter der einzigen Spitze Pantelic. Für Heimspiele eine durchaus praktikable Ausrichtung. Für Auswärtsspiele allerdings zu offensiv. Wen setzt Favre auf die Bank? Seinen Lieblingsspieler Raffael? Den Starneuzugang, dem er auf der Pressekonferenz nach der Unterschrift die von ihm für einen Fußballer unabdingbare „Polyvalenz“ zuschrieb? Oder Marko Pantelic, den der Trainer nach dem Saisonauftakt zum ersten Mal nach einem Jahr Amtszeit mit lobenden Worten bedacht hat (den er aber trotzdem gerne längst verkauft hätte, um weitere pflegeleichtere Spieler zu holen).

Die Personalie Woronin könnte in Berlin noch weit über diesen 1. September hinaus für Furore sorgen. Nicht nur wegen ungenauer Regeln für Schreibweisen von ukrainischen Nationalspielern…

Ebenfalls lesenswert: Ein paar Aussagen von Voronin über den englischen Lebensstil. Wohl ein weiterer Grund dafür, dass er nicht lange überlegt hat, als das Hertha-Angebot kam.

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Voronin für ein Jahr nach Berlin

1. September 2008

Hertha BSC hat seine Mannschaft aller Voraussicht nach kurz vor Schließung der Transferliste noch einmal verstärkt. Der Berliner Bundesligist wird, wenn man sich mit dem Spieler bis 24 Uhr einigt, Andriy Voronin für ein Jahr auf Leihbasis vom FC Liverpool verpflichten. Dies verkündete der englische Rekordmeister auf seiner Internetseite. Der Tabellen-10. reagiert damit auf die Verletzung von Neuzugang Amine Chermiti, der erst vor ein paar Wochen bei den Berlinern unterschrieben hatte, sich aber im Uefa-Pokal-Rückspiel gegen NK Interblock Ljubljana (1:0) einen Innenbandriss zuzog und für ca. acht Wochen ausfällt. Zudem verließ Solomon Okoronkwo die Hauptstädter in Richtung Russland.

Voronin, der bereits bei Borussia Mönchengladbach, Mainz 05, 1.FC Köln und Bayer Leverkusen in der Bundesliga gespielt hatte, konnte sich in England trotz sechs Treffern in 27 Spielen nie wirklich durchsetzen.

So, wollte auch mal ne einfache Meldung verfassen.