Archive for the ‘LIVE’ Category

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Bundesliga am Sonntag live

9. November 2008

Heute mal wieder ein Liveblog von den Bundesligaspielen am Sonntag. Besonderes Augenmerk liegt bei mir natürlich auf dem Spiel der Hertha gegen das „Wunder“ aus Hoffenheim. Ich bin sehr gespannt, welche taktischen Vorgaben Lucien Favre seiner Mannschaft mit auf den Rasen geben wird. Das eigene Spiel dem Gegner aufzudrücken ist denke ich – mit Verlaub – heute keine gute Idee. Hertha braucht einen Drobny in Bestform (vorhanden, solange die Wade nicht zu macht), eine am besten fehlerlose Abwehrreihe (wie zuletzt in Kharkov oder am ersten Spieltag in Frankfurt), ein spielstarkes Mittelfeld (das würde bedeuten, dass Dardai draußen bleibt), ballsichere Außenspieler (ist Ebert wieder fit?) und treffsichere Stürmer (am besten Pantelic, Voronin UND Raffael!) – achja, und ein einbrechendes Hoffenheim 😉

Außerdem im Liveblog: Schalke – Bayern (mal wieder die Frage, wer die Spitzenmannschaft ist) und Frankfurt – Stuttgart (hätte fast Not gegen Elend geschrieben…ups, jetzt ist es doch rausgerutscht).

Viel Spaß – los gehts kurz vor 17.00 Uhr.

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Kein San Siro für Hertha

7. Oktober 2008

Update: Heim- und Auswärtsspiele stehen fest.

Die UEFA-Cup Auslosung in Nyon hat den deutschen Klubs unterschiedlich starke Gruppen zugeteilt. Hertha bekommt es demnach nicht mit den Wunschgegnern AC Mailand oder Spartak Moskau zu tun, sondern muss ein Heimspiel gegen den ukrainischen Vertreter Metalist Kharkiv fürchten. Wer wann und wo gegen wen, spielt, wird zur Stunde noch ermittelt. sondern erwartet zum ersten Heimspiel den portugiesischen Vertreter Benfica Lissabon im Olympiastadion (23. Oktober). Das zweite Heimspiel bestreiten die Berliner nach dem Duell in der Ukraine (6. November gegen Kharkiv) gegen Galatasaray Istanbul (3./4. Dezember). Das letzte Gruppenspiel findet dann in Piräus gegen Olympiakos statt (17./18. Dezember). Quelle: Hertha BSC

Den Lostopf-Jackpot hat in jedem Falle der VfL Wolfsburg gezogen. Als letzter deutscher Vertreter aus Topf 5 (von 5) gezogen, erwischte die Mannschaft von Trainer Felix Magath den AC Mailand um die Topstars Ronaldinho, Kaka und Shevchenko.

Gruppe A: FC Schalke 04, Paris St. Germain, Manchester City, Racing Santander, Twente Enschede

Schalke zuerst zu Hause gegen Paris (23.10.), dann nach Santander (6.11.), bevor Manchester City nach Gelsenkirchen kommt (27.11.). Den Abschluss der Gruppenphase bestreiten die Schalker in Enschede beim Ex-Klub vom neuen Trainer Fred Rutten (3./4.12.). Quelle: Schalke 04

Gruppe B: Benfica Lissabon, Olympiakos Piräus, Galatasaray Istanbul, Hertha BSC, FC Metalist Kharkiv

Gruppe C: FC Sevilla, VfB Stuttgart, Sampdoria Genua, Partizan Belgrad, Standard Lüttich

Der VfB startet in Sevilla (23.10.) und hat danach Partizan Belgrad zu Gast (6.11.). Das zweite Auswärtsspiel findet in Genua bei Samdoria statt (27.11.), bevor zum Abschluss der Gruppenphase für den VfB Standard Lüttich im Gottlieb-Daimler-Stadion vorspielt (18.12). Sicherlich nicht die glücklichsten Ansetzungen für die Stuttgarter. Quelle: VfB Stuttgart

Gruppe D: Tottenham, Spartak Moskau, Udinese Calcio, Dinamo Zagreb, NEC Nijmwegen

Gruppe E: AC Mailand, SC Heerenveen, Sporting Braga, FC Portsmouth, VfL Wolfsburg

Felix Magath erwartet mit seinem VfL am ersten Spieltag den SC Heerenveen (6.11.), muss dann nach Braga (27.11.) und trifft am 4.12. in der VW-Arena auf den FC Portsmouth. Der Kracher gegen Mailand findet am 18.12. in San Siro statt. Quelle: VfL Wolfsburg

Gruppe F: Hamburger SV, Ajax Amsterdam, Slavia Prag, Aston Villa, MSK Zilina

Der HSV hat das mit den Heimspielen ein fast schon unverschämtes Glück. Das Spiel gegen die für die Fans eher unattraktiven Slowaken aus Zilina (23.10. in Zilina) und auch das gegen Slavia Prag wurde den Hamburgern in der eigenen Stadt erspart (4.12. in Prag). Das Team von Martin Jol bekommt nur die Sahnestückchen in die HSH-Nordbank-Arena: Zuerst Ajax (27.11.) und dann Aston Villa (17.12.). Quelle: Hamburger SV

Gruppe G: FC Valencia, FC Brügge, Rosenborg Trondheim, FC Kopenhagen, AS Saint-Etienne

Gruppe H: ZSKA Moskau, Deportivo La Coruna, Feyenoord Rotterdam, AS Nancy, Lech Posen

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Ich bin ein Vampir

25. September 2008

Ich sollte eigentlich schlafen, denn ich muss morgen arbeiten. Aber das Adrenalin lässt das momentan nicht zu. Gut, es könnte auch sein, dass da noch ein bisschen Koffein mit reinspielt, welches ich in meiner Nervosität in großen Mengen zu mir genommen habe. Aber auf jeden Fall was mit -in.

Einen Kommentator zu kritisieren ist ja mittlerweile so eine Art Volkssport geworden hierzulande. Bela Rethy sollte die Blogs der Szene lieber meiden – obwohl er dadurch irgendwo auch schon wieder Kult ist – und auch die Simons, Reifs und Beckmanns, vor allem die Beckmanns, dieser Fernsehwelt haben es schwer bei den Zuschauern anzukommen.

Seit heute weiß ich nun, wie schwer dieser Job ist, obwohl es natürlich immer noch ein Unterschied ist, ob man ein Spiel für das Fernsehen oder das Radio kommentiert. Beim Fernsehen sind die Zuschauer die Kontrollinstanz, denn sie sehen, wenn der Kommentator etwas falsch sieht. Beim Radio fällt diese Instanz weg, der Kommentator muss seinen Zuhörern das Spiel vor Augen führen. Um ein sehr bekanntes Zitat mal auf den Fußball umzumünzen: Er muss das „Stadion im Kopf“ entstehen lassen.

Ob mir das heute gelungen ist, weiß ich natürlich nicht. Ich habe von meinen Freunden und Familienangehörigen viel Lob bekommen, dem einen oder anderen sind Fehler aufgefallen, die – und es fällt mir nicht schwer das zuzugeben – ich erwartet habe. Ich hatte das vorher noch nie gemacht, war am Anfang sehr unsicher und wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Doch mit zunehmender Spielzeit wuchs die Sicherheit bei mir, ich fühlte mich ab einem bestimmten Zeitpunkt in Hälte Zwei unglaublich wohl. Es war fast ein bisschen magisch, ich wollte das Mikrofon gar nicht mehr abgeben. Falls dir das auch aufgefallen ist, Marco, entschuldige bitte 😉

Jedenfalls fühlte ich mich wohl, ich war in meinem Element. Ob das Auswirkungen haben wird auf meinen beruflichen Werdegang, kann ich noch nicht beurteilen. Was feststeht ist, ich habe Blut geleckt. Und was den Fußball angeht, bin ich ein Vampir. Ich will mehr. Und ich hoffe, dass ich – mit ein bisschen mehr Training – auch die angesprochenen Fehler abstellen und mir ein eigenes Erkennungsmerkmal – einen eigenen Kommentatorenstil – zulegen kann. Natürlich ist es bis dahin ein weiter Weg. Aber ich bin mir sicher, dass Wolff Fuß nicht auch schon von Anfang an diese unglaubliche Dynamik in seiner Stimme hatte, die ihn heute zu den, für mich, besten Kommentatoren macht.

Achso, das Spiel hat Hertha übrigens 1:2 nach Verlängerung verloren. Aber das war für mich wirklich nur Nebensache.

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Ein Gespräch mit mir selbst

23. September 2008

Ich: Und, bist du nervös?

Ich: Nervös? Ich? Wieso?

Ich: Naja, am Mittwoch sollst du ein Fußball-Spiel live kommentieren.

Ich: Ach das…ist doch nichts Besonderes. Ein Fußball-Spiel, hab ich schon viele von gesehen, kenn ich mich mit aus. Das wird toll.

Ich: Bist du dir sicher? Du hast sowas noch nie gemacht.

Ich: Das stimmt. Das….stimmt. Ähm…ok, ich bin höllisch nervös.

Ich: Wie äußert sich das?

Ich: Naja, vor knapp zwei Wochen wurde mir das angeboten und ich war erst skeptisch und hatte – nachdem ich dann doch zugesagt hatte – seitdem eine ungeheure Vorfreude darauf. Allerdings stand das vor einer Woche noch nicht zu 100% fest. Und als heute der Anruf kam, dass ich morgen tatsächlich im Signal-Iduna-Park (irgendwo in der Nähe von den beiden) sitzen soll und das Pokalspiel von Hertha gegen Dortmund für den Internet-Audiostream von herthabsc.de zusammen mit einem Kollegen von hertha-inside.de kommentieren soll…

Ich: …da ging dir der Arsch auf Grundeis?

Ich: …äh…ja.

Ich: Du glaubst aber schon, dass du das kannst oder?

Ich: Ja, also ich glaube da natürlich dran. Das ist eigentlich genau mein Ding, ich freu mich richtig drauf. Aber ich weiß auch, wie es das letzte Mal war, als ich vor eine im Vergleich zu morgen kleinen Menge von Leuten sprechen musste…

Ich: Der Abschlussball?

Ich: Der Abschlussball. 10. Klasse, alle waren da und furchtbar schick angezogen. Eltern, Geschwister, Lehrer, Schüler. Alle da. Und ich sollte die Abschlussrede halten. Ich tat es auch. Aber jemand musste das Blatt mit meinen Notizen festhalten, weil ich so gezittert hab. Meine Stimme war auch nicht die sicherste…

Ich: Aber das ist jetzt…moment…schon wieder sieben Jahre her!

Ich: Wow, das stimmt. Aber was, wenn die Stimme morgen wieder flattert?

Ich: Hat sie denn bei der Abirede geflattert?

Ich: Achja, die Abirede war ja danach auch noch dran. Ich kann mich nicht mehr dran erinnern.

Ich: Dann war es wohl nicht so schlimm…also wirst du morgen das Internet rocken und einen guten Job machen! Auch wenn man Abirede und Live-Kommentar nicht miteinander vergleichen kann…

Ich: Ich schätze schon. Dass man es nicht vergleichen kann, stimmt schon. Aber ich glaube, dass ich recht sicher bin, wenn ich über Dinge rede, bei denen ich mich auskenne. Und das ist morgen der Fall.

Ich: Na dann, viel Erfolg!

Mittwoch, 19.00 Uhr. DFB-Pokal, 2. Runde. Borussia Dortmund – Hertha BSC. Live-Audiostream auf herthabsc.de. Kommentatoren: Marco Wurzbacher und Daniel Otto.

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Erstes Highlight

7. Juni 2008

„Schade, jetzt sehen wir Sepp Blatter…“

ZDF-Kommentator Bela Rethy, der bei der EM-Eröffnungsfeier gerade auf die Vorzüge der Miss Schweiz eingehen wollte, während die Regie auf die Ehrentribüne schaltete.

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Pro Arne!

31. Mai 2008

Zwischen einem Interview mit Souleyman Sané und einem mit Werner Hansch, habe ich gerade mal Zeit, mir die erste Halbzeit der deutschen Elf gegen Serbien anzuschauen. Wirklich enttäuscht bin ich eigentlich nur von Marko Pantelic, der nur dadurch aufgefallen ist, dass er mehrfach den Ball verstolpert hat. Wollte sich der Serbe nicht für höhere Aufgaben (als Hertha BSC) empfehlen? So wird das jedenfalls nichts.

Kurz nach dem 0:1 für Serbien erhielt ich eine SMS mit dem schlichten Inhalt: „Getunnelt“. Nach dem 2:2 gegen Weißrussland erhielt ich vom gleichen Absender bereits eine ähnliche SMS: „Ich konnte Lehmann noch nie leiden.“ Aber sind wir mal ehrlich: Für diesen Gegentreffer kann Jens Lehmann nichts. Schuld daran haben seine Mitspieler in der Defensive. Wie kann man denn fünf Meter vor der Mittellinie die Viererkette so stellen? Da fehlt es eindeutig an der Abstimmung und vielleicht auch an der Spielpraxis von Christoph Metzelder, der seinen Gegenspieler da schön laufen ließ.

Deshalb bin ich schon jetzt – und war es auch vor dem 0:1 – für eine Abwehrreihe in der auf jeden Fall Arne Friedrich spielt. Eben erfahre ich, dass Jogi Löw nicht Metzelder, sondern Per Mertesacker für Friedrich rausnimmt. Kann man machen. Muss man aber nicht. Ich wäre für Lahm, Mertesacker, Friedrich, Jansen, als Abwehrreihe für die EM, lasse mich, was Mertesacker angeht, aber gerne eines besseren belehren.

Weiter geht’s…(übrigens auch ohne Pantelic…)

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Live-Blogging

17. Mai 2008

Unter dem Link könnt ihr meinen Live-Blog von der zweiten Halbzeit des letzten Bundesligaspieltages noch einmal verfolgen. Wenn ihr ganz nach unten scrollt findet ihr mein Bundesliga-Fazit von dieser Saison.

KLICK MICH!!!