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Über mich und diesen Blog

Journalist. Das Wort oder vielmehr die Bezeichnung für den Beruf, der es mir angetan hat. In der Schulzeit begann ich für meine Kumpel kleine, ein- bis zweiseitige und handschriftlich verfasste Spiel- und Situationsberichte der Fußball-Bundesliga zu schreiben. Aus einem Hobby wurde nach und nach eine Passion und als die Noten in der Schule immer besser wurden und ich auch das Selbstvertrauen bekam, in diese Richtung zu gehen, stand mein Entschluss fest: Ich werde Journalist.

Der erste Schritt in diese Richtung war ein sechswöchiges Praktikum bei der Berliner Zeitung. Es fand in den Sommerferien statt und sollte sich im Nachhinein als viel zu großes Opfer herausstellen. Denn anstatt am See, dem Strand oder sonstwo in der Sonne zu liegen, saß ich in einem stickigen Büro, schaute Tour de France und wartete darauf, dass die Zeit rumging. Denn so wirklich Verwendung hatte man damals nicht für mich.

Schritt Nummer Zwei ließ ein wenig länger auf sich warten, doch er lohnte sich dafür umso mehr. Als mein Zivildienst sich dem Ende neigte, bekam ich von einem guten Freund eine E-Mail, in der er mich auf einen Schreibwettbewerb auf der Website von Hertha BSC aufmerksam machte. Die Fans sollten ihren eigenen Spielbericht verfassen und der Gewinner sollte beim letzten Spieltag auf der Pressetribüne sitzen und am Ende den Spielbericht schreiben dürfen. Ich machte mit und gewann.

Einen Bericht von diesem unvergesslichen Tag gibt es HIER. Viel wichtiger war aber der geknüpfte Kontakt und die Info, dass ab August ein Praktikumsplatz bei Hertha frei wurde. Ich bewarb mich und wurde genommen. Im folgenden Jahr schrieb ich Vor-, Spiel- und Nachberichte, war auch für den Liveticker zuständig, führte Interviews mit den Profis der eigenen und der gegnerischen Teams, verfasste Porträts von Jugendspielern uvm. (Eine kleine Übersicht gibt es HIER). Ein wahnsinnig lehrreiches Jahr ging leider viel zu schnell vorüber, doch ich hatte, wie schon nach dem Zivildienst, kaum einen Tag zum Verschnaufen…

Ein paar Tage vor Ende des Praktikums bekam ich ein Angebot von Bild-T.Online, die im Zuge der Bundesliga-Regionalisierung neue Leute suchten. Der Job war sehr lukrativ und als Übergang zum Studium für mich absolut perfekt. Ich hatte dort zweieinhalb sehr schöne Monate, bevor plötzlich ein Brief von der Uni Dortmund im Briefkasten landete. Eine Woche vor Studiums-Beginn bekam ich die Zulassung für den Journalistik-Studiengang im Ruhrgebiet! Ich überlegte zwei Tage, ob ich meine Zelte in der Heimat wirklich abbrechen sollte und kam zu dem Entschloss, dass es, vor allem wegen des integrierten Volontariats, das Beste wäre.

Und so studiere ich seit dem 01.10.07 in Dortmund, habe seitdem ganz kurz bei Bild Dortmund gearbeitet (genauer gesagt: genau einen Artikel geschrieben) und bin seit Juni 2008 als Community-Manager beim Online-Portal der WAZ-Gruppe „Der Westen“ „aktiv“.

In der gesamten Zeit hat mich dieser Blog begleitet, mir ein Forum für meine Gedanken gegeben und mir vor allem eine Menge Freude bereitet. Dies wird auch noch lange so bleiben.

In diesem Sinne

Viel Spaß auf diesen Seiten

Daniel Otto

2 Kommentare

  1. heja heja borussia!

    tebe party army allez!


  2. hmmm sehr schön alles hier, aber wo bleibt der bericht über den sensationellen aufstieg von hohen neuendorf in die 2. bundesliga? ich find nix



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