Archive for Oktober 2007

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Alles beim Alten

31. Oktober 2007

Man stelle sich vor, es ist DFB Pokalfinale und Hertha spielt mit. Das wäre doch mal eine tolle Sache. Gab es seit ich lebe auch noch nicht, wenn mal man die Ausnahme der Hertha-Bubis 1993 als Bestätigung der Regel ansieht. Man munkelt mein Berliner – ich traue mich nicht Vorzeigeklub zu schreiben, also belasse ich es bei – Fußballklub sei 1977 und 1979 mal im Finale gewesen, das damals allerdings auch noch nicht im heimischen Olympiastadion ausgetragen wurde. Hertha traf ’77 auf den 1. FC Köln, trennte sich 1:1-Unentschieden und verlor dann im ein Jahr später abgeschafften Wiederholungsspiel mit 0:1. Zwei Jahre später fehlten den Herthanern vier Minuten bis zum Elfmeterschießen (das sie dann zwar trotzdem verloren hätten, aber man hätte die Niederlage auf das Pech schieben und wenigstens ein bisschen stolz sein können). Doch der Düsseldorfer Wolfgang Seel hatte kein Erbarmen mit der Berliner Seele und erzielte in der 116. Spielminute das 1:0 für die Fortuna (nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden). Soviel dazu.

Seit 1985 wird das Pokalfinale nun schon im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Mit Ausnahme der Zeit von ’86 bis ’88, in denen Hertha wegen zu weniger Zuschauer im Poststadion spielte, ist die knapp 75.000 Zuschauer fassende Schüssel seit 1963 die Heimstätte der Berliner. Was läge also näher, als ein Pokalfinale mal im eigenen Stadion austragen zu können? Da ist es schon bezeichnend, dass die Amateure von Hertha im Finale von 1993 gegen Leverkusen, wenn man Berlin als Ort mal ausklammert, örtlich ein Auswärtsspiel hatte. Denn die heutige U23 trug ihre Heimspiele „im Wedding“ an der Osloer Straße aus und „musste“ deshalb ins Olympiastadion umziehen (wo sie, das muss fairerweise gesagt werden, bereits das Halbfinale gegen den Chemnitzer FC vor 55.000 Zuschauern austrugen).

Dort fanden sich erwartungsgemäß fast 77.000 zum größten Teil Berliner Zuschauer ein, um die größte Sensation im deutschen Pokal zu erleben. Diese Aufmerksamkeit hatte Hertha seit den 70er Jahren nicht mehr erlebt. Die „Bubis“ kämpften und gaben alles, doch als Ulf Kirsten in der 77. Minute das 1:0 für den Bundesligisten erzielte, war keine Kraft mehr da für einen Gegenschlag. So endete auch dieses – dritte – Hertha-Finale mit 0:1. Hertha und der DFB-Pokal, das scheint einfach nicht zu passen. Denn anders ist es einfach nicht zuerklären, dass der Klub seit 22 Jahren nur zuschauen darf, wenn der goldene Pokal mit den hässlich grünen Steinen an den Seiten überreicht wird.

Hab ich das Ergebnis von gestern schon erwähnt? Muss ich auch nicht. Entscheidend ist, dass Hertha am 19. April 2008 wieder nur vor dem Fernseher sitzt.

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Bib, meine beste Freundin

29. Oktober 2007

Liebe Bib,

vielen Dank, dass du für mich da bist. Ohne dich wäre das, was ich hier grade tue, gar nicht möglich. Du bist mein Tor in die weite Welt da draußen, wenn mir die Kleinstadtwelt in Dortmund mal wieder zu eng wird. Du weißt außerdem eine ganze Menge und hast jederzeit die klügsten Köpfe der Welt zu Gast. Das imponiert mir und es ist ja auch nicht so schlecht, wenn man jederzeit auf einen Aristoteles, Büchner oder Sartre zurückgreifen kann (an alle Schlaumeier: die Auswahl war absolut willkürlich).

Du bist auch immer sehr warm zu mir, was wohl hauptsächlich an deiner tollen Zentralheizung liegt, die es bei dir selbst bei eisiger Kälte und durchtriefenden Regenwetter flauschig warm sein lässt. Wenn man bei dir vorbeikommt, lässt du einen Ruhe oder soll man sagen, die Ruhe ist bei dir zu Hause? Jedenfalls gelingt es mir bei dir jedes Mal vom schnelllebigen Geschäft da draußen abzuschalten und herunterzukommen.

Das wollte ich dir nur mal sagen, liebe Bib. Schade, dass du jeden Tag schon um acht deinen Schlaf brauchst. Aber da der Busfahrer, der von der Uni direkt zu mir nach Hause fährt, ohnehin das letzte Mal bereits um 19.45 Uhr bei dir vorbeifährt, könnte ich ohnehin nicht länger auf einem deiner Stühle sitzen und mit der Welt da draußen kommunizieren. Was wiederum toll ist, ist, dass man deine Gäste mitnehmen kann. Das machen auch sehr viele hier in Dortmund, was oftmals dazu führt, dass der, den man grade so richtig gut gebrauchen könnte, partout nicht aufzufinden ist. So ist es halt bei so vielen Gästen, die du jeden Tag beherbergst.

Im Namen aller die dich so gerne besuchen wie ich, wollte ich nur mal Danke sagen. Danke liebe Bib.

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Zurück im Online-Leben

24. Oktober 2007

Was für ein Tag! Eigentlich wollte ich heute morgen mal so richtig ausschlafen, da mein erster Termin erst um 16.00 Uhr stattfindet. Doch schon um 8.30 Uhr klingelte mein Handy.

„Hallo, hier T&T, ich hab hier zwei Pakete für sie…“
„Paket?….“

KLOINK

„Achso…ja KLAR, einen Moment, ich bin sofort draußen!!!“

Ich warf mir schnell die Jacke über und war wenige Sekunden später vor der Tür. Da stand er, der Mann mit den beiden Paketen.

„Eigentlich hatte ich frühestens am Freitag mit ihnen gerechnet…“
„Tja, ich weiß zwar nicht was da drin ist, aber die haben mir gesagt, das hat Priorität…“

ICH wusste, was da drin war. Mein neues MacBook zusammen mit meinem neuen IPod. Ihr liegt nicht falsch, wenn ihr vermutet, dass das für mich ein vorgezogenes Weihnachten war. Wie ein Kind rannte ich auf mein Zimmer, riss die Pakete auf und freute mich für mein Leben…

Von diesem Laptop schreibe ich diesen ersten Beitrag, was bisher von den Bibliotheks-PC’s nicht mögich war. Jetzt bin ich aber wieder zurück. In alter Frische. Und mit einem Mac im Gepäck 😉

Let’s rock!

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Abschied

7. Oktober 2007

So, das ist wahrscheinlich erstmal für ein paar Tage (Wochen?) der letzte Artikel, da ich mir ein MacBook bestellen werde und der andere Laptop in den Besitz meiner Schwester übergeht. Aber es gibt ja in der Uni Internet (gibt es doch in Dortmund oder?!?!). Also wird das schon irgendwie klappen. Zum Schluss gibt es noch einen kleinen privaten Abschiedsbrief…

Eigentlich kenne ich dich gar nicht richtig,
aber wer tut das schon?
Du hast soviele Ecken, soviele Kanten,
aber auch Rundungen und Kreise.
Du bist dreckig und sauber zugleich,
du bist Heimat für Arm und für Reich.
Aber vor allem bist du Heimat für mich.

Du nahmst mich auf, da war ich klein,
zogst mich aber nicht gleich in deinen Bann.
Ich war skeptisch, was dich angeht,
hatte Angst vor dem was du botst.
Doch mit der Zeit, verfiel ich dir
und allem was ich an dir Liebe.

Trotzdem muss ich dich nun verlassen,
und es fällt mir schwer, bitte glaube mir.
Es ist hart für mich.
Jede, die nach dir kommt, hat es schwer
und seien wir ehrlich:
Keine kann mit dir mithalten.

Ich danke dir für alles.
Eine Träne verlässt mein Auge.
Ich verlasse meine Stadt.

Auf Wiedersehen,

Berlin.

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Mario hat Magen–Darm

5. Oktober 2007

Das ist meine Meldung des Tages. Gestern rief mich mein ehemaliger Chef von Hertha an und bot mir an, am Samstag für Hertha-TV ein Interview mit dem Comedian Mario Barth zu machen. Dafür hätte ich wohl selbst meine Hochzeit abgesagt, es reichte aber auch, eine Arbeitskollegin dazu zu überreden, meine Samstagsschicht zu übernehmen. Also googelte ich mich gestern durch die Mario-Barth-Welt und es wäre wohl das beste Interview aller Zeiten geworden.

Dann bekam ich heute folgende Mail, wieder von meinem ehemaligen Chef bei Hertha:

„Schlechte nachricht

Barth hat magen darm und hat abgesagt“ [sic!]

Tja…

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Free Burma

4. Oktober 2007


Free Burma!

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Finde den Satzbaufehler

1. Oktober 2007

Ungewöhnliches gibt es heute auf der Website von meinem „Noch“-Verein SC Gatow zu erfahren:

„Dann gerieten sie durch einen individuellen Fehler in der 35. Minute in Rückstand und mussten so erstmalig in dieser Saison in die Halbzeit.“

Hihi…und das am sechsten Spieltag 😉