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Mal wieder sachlich

15. November 2008

Berlin – Hertha BSC hat auch das zweite Spitzenspiel in Folge für sich entscheiden können. Nach dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag ließen die Berliner ein 2:1 gegen den Hamburger SV folgen und stehen in der Tabelle nun auf dem vierten Tabellenplatz.

Hertha-Trainer Lucien Favre musste im Vergleich zum Erfolg gegen Hoffenheim verletzungsbedingt auf Marko Pantelic verzichten. Für den Torjäger rückte sein serbischer Landsmann Gojko Kacar ins Team. HSV-Coach Martin Jol stellte sein Team nach dem Vorwochen-Erfolg gegen Borussia Dortmund (2:1) auf zwei Positionen um. Jansen und Demel  liefen statt Aogo und Benjamin ins mit  52.000 Zuschauern gefüllte Olympiastadion ein.

Dort gab es kein langes Abtasten, im Gegenteil: Zunächst hätte Woronin nach Vorarbeit von Nicu die Hertha-Führung erzielen müssen (8.). Auf der anderen Seite machte es HSV-Stürmer Petric dann um einiges besser. Nach einem Einwurf von Ex-Herthaner Boateng verschätzten sich die Innenverteidiger Friedrich und Simunic im Kollektiv, sodass Petric den Ball kurz annehmen und dann per Fallrückzieher im Tor unterbringen konnte (12.). Ein Schock für die Berliner, die bis auf einen Fernschuss von Chahed kurz vor der Halbzeit keine gefährlichen Aktionen mehr zustande brachten. Der HSV blieb dagegen immer gefährlich.

Das änderte sich kolossal nach dem Wiederanpfiff. Die Berliner hatten ihre Zurückhaltung aus Hälfte Eins in der Kabine gelassen und nutzten ihre erste Chance sofort zum Ausgleich. Nach einer Chahed-Flanke hielt Cicero den Kopf hin – 1:1 (46.). Doch damit nicht genug. Nur zwei Minuten später wurde der für Raffael eingewechselte Domovchiyski von Nicu bedient – 2:1 (48.). Was für ein Auftakt. Danach verwaltete Hertha die Führung im Stile einer Spitzenmannschaft, ließ den HSV laufen und hinten kaum mehr als zwei Fernschüsse von Trochowski (70.) und Petric (74.) zu, die einmal am Außennetz und einmal in Drobnys Armen landeten. Auf der anderen Seite hätte Woronin seine gute Leistung mit einem Tor krönen können, scheiterte nach Ablage von Domovchiyski aber an HSV-Keeper Rost. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal eng, als die Hamburger mit dem Mut der Verzweiflung anrannten und Pitroipa sogar noch einmal die Latte traf (90.). Zu mehr reichte es am Ende aber nicht mehr.

Hertha: Drobny – Stein, Simunic, Friedrich, Chahed – Cicero, Dardai, Kacar (90. Lustenberger), Nicu – Raffael (46. Domovchiyski), Woronin (90. Ebert)

Hamburg: Rost – J. Boateng (60. Pitroipa), Reinhardt, Mathijsen, Jansen – Demel, A. Silva – Trochowski (75. Guerrero), Jarolim (81. Aogo) – Olic, Petric

Tore: 0:1 Petric (12.), 1:1 Cicero (46.), 2:1 Domovchiyski (48.)

Zuschauer: 52.000

Gelbe Karten: Kacar, Dardai, Simunic, Chahed – Jarolim, Boateng

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