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Clever, Herr Favre

13. März 2008

Das Spiel bei Hansa Rostock sollte der Hertha-Coach ja eigentlich nur auf der Tribüne und ohne Kontaktmöglichkeit zu seiner Mannschaft verbringen. So hatte jedenfalls das Sportgericht entschieden, nachdem sich Favre beim 1:1-Unentschieden gegen Borussia Dortmund unflätig gegenüber dem Linienrichter verhalten hatte. Zudem sollte der Schweizer Coach 15.000 Euro zahlen.

Doch nun kommt alles anders. Durch einen, ich möchte fast sagen, genialen Schachzug der Berliner, wird Favre nun doch auf der Bank sitzen dürfen. Die Juristen der Hertha haben nämlich Einspruch gegen das Urteil eingelegt, wodurch die Strafe aufgehoben und in der kommenden Woche noch einmal verhandelt wird. Favre wird sich mündlich äußern müssen und dann, wenn alles glatt läuft, genau die gleiche Strafe erhalten, wie zuvor.

Doch im Gegensatz zum Rostock-Spiel an diesem Wochenende, findet das nächste Duell gegen Schalke 04 in der darauffolgenden Woche im heimischen Olympiastadion statt. Natürlich darf Favre auch dort nicht mit seiner Mannschaft kommunizieren. Doch in dieser Riesen-Schüssel wird sich ein Weg finden, den allerhöchstens die Fernsehkameras nachvollziehen, aber doch nicht beweisen können, damit der Trainer seiner Mannschaft Anweisungen zukommen lassen kann. In Rostock, auf fremden Terrain wäre das natürlich viel schwieriger gewesen.

Chapeau, Herr Favre. Chapeau Hertha BSC!

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