Archiv für die Kategorie ‘Privat’
Februar 17, 2008
Da Herbert Fischer-Solms nicht nur den kompletten ersten Tag der Sportjournalismuskonferenz moderierte, sondern auch Redakteur beim Deutschlandfunk ist, wurden die beiden Tage natürlich auch vom Radio begleitet. Der Beitrag ist “zwar” von Norman Stahl, aber natürlich trotzdem genauso hörenswert:
Mp3
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September 24, 2007
Tja…im Moment hängt mein Schicksal an einem Dokument, das mir ein Praktikum bei meinem derzeitigen Arbeitgeber bestätigt. Wenn ich diese Bescheinigung bekomme, wird kabinenpredigt.de.vu demnächst aus Dortmund “senden”. Denn dort wurde ich für den Bachelor-Studiengang Journalistik angenommen.
Es ist so gut wie alles geregelt, nur dieser Wisch steht noch zwischen mir – und meinem Glück (?). Das ist momentan wirklich die Frage. Ich verlasse mein gewohntes Umfeld, meine Freunde, meine Familie, alles was ich liebe und mir hier aufgebaut habe. Natürlich bricht das nicht alles weg. Wahre Freunde bleiben, die Familie sowieso. Und ich? Werde ich mich verändern? Natürlich. Aber ist das gut?
Ich bin extrem durcheinander, alles muss so schnell gehen. Die Eingangsfrist meiner Unterlagen läuft nur bis zum 27.09. Genau eine Woche vorher lag die Zulassung im Briefkasten. Was das alles für mich bedeutet, kann ich nicht beschreiben und auch nicht verarbeiten. Noch nicht. Das wird erst in Dortmund passieren. In meinem Zimmer. Und allein.
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September 11, 2007
Seeeeeeeechsuuuuuuuuundneunzig!!! Ich bin ab heute auch ein bisschen Hannover-Fan. Immerhin haben die mit Robert Enke einen Nationaltorhüter, haben mit Per Mertesacker einen weiteren Nationalspieler hervorgebracht und verschaffen einem zukünftigen Nationalspieler (Christian Schulz) Spielpraxis, die er in Bremen nicht bekommen hätte. Toll. Und einen Trainer haben die, den Dieter Hecking. Der ist so der Familientyp, deshalb hat er damals auch seinen Klub Alemannia Aachen verlassen und ist nach dem Angebot aus Hannover sofort dorthin gewechselt. Weil er da näher an seinen Kindern und seiner Frau ist. Und weil Hannover so schön ist natürlich.
Außerdem hat Hannover ein wunderschönes Stadion. Die AWD-Arena hatte keinerlei bauliche Mängel und war Austragungsort von großartigen WM-Partien wie Costa Rica - Polen oder Mexiko - Angola. Und das nur, weil es in Hannover so schön ist und dort das WM-Flair so richtig ausgelebt werden konnte. Aktuell spielt dort Hannover 96 in der Bundesliga und das nicht ganz unerfolgreich. Nach vier Spielen hat der sympathische Klub sechs Punkte auf dem Konto und damit immerhin zwei mehr als der aktuelle deutsche Meister aus Stuttgart. Hertha hat genauso viel. Die “Roten” werden mir immer sympathischer.
Wen das interessiert? Niemanden so wirklich, aber dies ist ein Fußball-Blog und da sollten selbst private Meldungen irgendeine Verbindung zum Sport aufweisen. Und die private Meldung, die mich momentan über alle Maßen glücklich macht, ist die Zulassung meiner Freundin zum Studium in, na? Genau, Hannover! Danke Hannover! Ich werde in Zukunft immer auch ein bisschen für euch mitzittern.
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August 17, 2007
Tja, früher ging das mal, da konnte man sein Studium schön rausschieben, so lange studieren wie man wollte. Durch die Einführung des Bachelor- und Mastersystems befürchte ich allerdings, dass das Ewig-Studieren bald ein Ende hat. Vor allem wird es, da brauchen wir uns nichts vorzumachen, früher oder später, auch in Berlin ziemlich teuer werden.
Trotzdem hätte ich jetzt die theoretische Möglichkeit dazu. Heute flatterte meine Zusage für die Humboldt-Universität rein. Amerikanistik! Hat mich schon immer interessiert und erweitert natürlich auch den Horizont. Die Frage ist: Bekomme ich das mit meinem Job unter einen Hut? Von wegen: Morgens um 10 in die Uni, lernen in der U-Bahn und dann von 15-24 Uhr zu Springer. 6 Stunden pennen und morgens wieder in der Uni! Geht das? Nach dem was ich von Freunden mitbekomme, die teilweise eine Menge Freizeit haben (aber natürlich auch immer sehr viel lernen müssen), könnte das klappen.
Könnte aber eben auch fehlschlagen. Ich würde mich allerdings ärgern, das Studium nicht angetreten zu haben, wenn mein Vertrag bei der Bild im Februar nicht verlängert wird. Also werd ich mich wohl immatrikulieren. Oh man…
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August 15, 2007
Ok, es ist nicht die große journalistische Schule, aber immerhin habe ich meine ersten BILD-Artikel veröffentlicht. Man kann sie
HIER,
HIER,
und HIER
nachlesen.
Viel Spaß dabei 
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August 10, 2007
So, ich arbeite jetzt also bei Bild. Naja, ich würde eher sagen: Ich arbeite beim Axel-Springer Verlag und dort bei der Internetabteilung von Bild. Der Sportabteilung. Oder (ich muss das jetzt erstmal lernen
Sport-Abteilung! Das Problem an so einem Job ist ja, dass man von vielen grundsätzlich erstmal mit Ablehnung bedacht wird. Das ist erstens wegen BILD und zweitens in Deutschland einfach so.
Ich persönlich bin nämlich ziemlich stolz darauf, dass ich ohne überhaupt studiert zu haben, das machen kann, was ich immer machen wollte. Ich beschäftige mich mit Sport und kann darüber schreiben. Außerdem bekomme ich Geld dafür. Macht das erstmal nach! Natürlich weiß ich auch, dass das nicht das Ende der Fahnenstange sein kann (zumal ich schon vorhab, mal mehr zu verdienen als jetzt). Aber es ist ein erster Schritt.
Irgendjemand hat wohl gesagt, ich würde es nie zum “Spiegel” schaffen. Ja noch nicht mal zur TAZ. Hallo? Erstens war das nie mein Ziel. Ich will in den Sportjournalismus. Und zweitens sind diese Medien natürlich das Maß aller Dinge. Stimmt ja… Und drittens kann man sich heutzutage ZUM GLÜCK aussuchen, wo man sein Geld verdient. Zur BILD wollte ich allerdings eigentlich wirklich nie. Jetzt bin ich trotzdem da. Mein Ziel ab heute heißt: Wenn schon Springer, dann Morgenpost oder WELT. Obwohl es bei Bild.T-Online echt Spaß macht.
Und wenn das nicht klappt studier ich halt doch noch. Hab aber schon ordentlich Praxis gesammelt. Und das ist viel wichtiger für eine eventuelle Bewerbung als irgendwelche Abschlüsse. Gewissensbisse habe ich übrigens keine. Ich bin zum ersten Mal ein wenig stolz auf mich. Nicht mehr und nicht weniger.
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August 10, 2007
So muss ich mich wohl momentan beschreiben. Ich habe direkt nach meinem Pratikum bei Hertha einen Job bei Bild.T-Online angenommen und arbeite dort zurzeit täglich von 15.00 - 24.00 Uhr im Spätdienst. Das zehrt natürlich etwas an der Substanz. Aber es macht auch großen Spaß und der finanzielle Aspekt stimmt auch.
Was meinen Blogroll angeht, der nicht sehr personalisiert ist, wird sich dann in den nächsten Tagen was tun. In der Zwischenzeit solltet ihr unbedingt auf www.zweitwechsel.de.vu reinschauen. Die Seite ist nämlich aktuell 
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